Bernd van Vreden war Anfang des 15. Jahrhunderts Händler im Ostseeraum. Er führte eine langwierige Fehde gegen das Kontor in Nowgorod und war durch seinen Auftraggeber Thord Bonde gemeinsam mit Kord Limborch in eine Fehde mit der Handelsstadt Reval verwickelt.
Leben
Namensvarianten: Bernt van Wreden; van Velen[1]
Lebensdaten: unbekannt
Herkunft: unbekannt
Tätigkeitsgebiet: gesamter Ostseeraum[2]
Verwandtschaft: 4 Brüder: Arndt van Vreden, Hinrick van Vreden, Johann van Vreden und Lambert/Lambrecht van Vreden[3]
Die Brüder van Vreden/Velen stammten aus Westfalen. Zu überprüfen wäre eine Verbindung zu dem Ort und Freiherrengeschlecht Velen im Münsterland.
1366 war ein Hans van Vreden als Amtmann des Erzbischofs von Bremen in die Kämpfe um die Stadtherrschaft in Bremen verwickelt.[4]
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer: Eigene Fehde gegen das Kontor in Nowgorod. Als Fehdehelfer in die Streitigkeiten zwischen Thord Bonde und der Stadt Reval verwickelt.
Status: keine Angaben
Fahrgemeinschaften: vermutlich Kord Limborch[5]
Auftraggeber: Thord Bonde [6] [7]
Angaben zu Schiff und Besatzung: unbekannt
Sonstige Tätigkeiten: Händler im Ostseeraum
Sonstiges
Um 1408 sind Thord Bonde und Bernd van Vreden direkt an einem Überfall auf russische Schiffe vor Narva beteiligt. [8]
verhaftet t.a.q. 25.03.1410[9]
25.08.1410 schwört Urfehde[10]
In folgenden Quellenbänden gibt es keine weiteren Hinweise:
- Hanserecesse:
- Abt. I, Bde. 1-8, hrsg. v. Karl Koppmann, Leipzig 1872-80.
- Abt. II, Bde. 1-7, hrsg. v. Karl Koppmann, Leipzig 1872-80.
- Abt. III, Bde. 1-8, hrsg. v. Karl Koppmann, Leipzig 1872-80.
- Abt. IV, Bde. 1, hrsg. v. Karl Koppmann, Leipzig 1872-80.
- Hansisches Urkundenbuch: Bde. 1-4, hrsg. v. Verein für Hansische Geschichte, München 1876-1916.
- Mecklenburgisches Urkundenbuch: hrsg. v. dem Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bde. I.- XXII., Schwerin 1863-1907.
Quellen
HUB 5 813, 821, 822, 829, 838, 839, 842, 844, 928, 943, 948, 954, 956, 965, 983, 989, 1057
HUB 6 22, 23, 206, 207, 208, 213, 222, 226, 231, 232
Diplomatarium Danicum 4. Serie, Band 11, Nr. 247
Literatur
Einzelnachweise
↑
HUB 5, 844; HUB 6, 231
↑
HUB 5 943
↑
HUB 5 928
↑
Brem UB III,Ne. 265, 273; Rhinesberch/Schene: Bremer Chronik, hg. Meinert, 1968, S. 160.
↑
HUb 5 903
↑
HUB 5 838
↑
Dipl. Danicum 4. Serie, Band 11, Nr. 247
↑
HUB 5 851
↑
HUB 5 928
↑
HUB 5 965
